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Saarländischer Judobund (SJB)

Der Saarländische Judo-Bund (SJB) gehört zu den kleineren Verbänden innerhalb des DJB. Vor seiner offiziellen Gründung am 1. Februar 1954 wurde Judo im Saarland bereits von 1951 bis 1953 organisiert als Sparte im Saarländischen Kraftsportbund betrieben.
Dem Gründungsauftrag als Fachverband für Budosportarten ist der SJB bis heute treu geblieben und vereinigt neben dem Judo auch Ju-Jutsu/Jiu Jiutsu, Aikido, Kyudo, Kendo und Capoeira unter seinem Dach.

Nachwuchsarbeit wird im Saarländischen Judo-Bund groß geschrieben. Dabei setzt der SJB sowohl auf den Leistungs- als auch den Breitensport.
Am einzigen Landesleistungsstützpunkt an der saarländischen Sportschule in der Landeshauptstadt Saarbrücken kümmern sich die Trainerinnen und Trainer auf Honorarbasis um den Nachwuchs.

Als einer der wenigen Landesverbände greift der saarländische Judobund damit ausschließlich auf ehrenamtliche Trainer zurück. Im Vordergrund steht dabei eine breite Ausbildung der U12 und U15. In den älteren Altersklassen konzentriert der SJB seine Arbeit auf eine gezielte Förderung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung eines Nachwuchsreservoirs für die Aufnahme in die Konzentration. Im SJB gilt der Grundsatz, dass sowohl männliche Jugendliche/Aktive als auch weibliche Jugendliche/Aktive in gleichen Teilen gefördert werden.
Dass auch an die Gesundheit der Athleten gedacht wird, zeigt nicht zuletzt die Verleihung des Hermann-Neuberger-Preises 1999 für ein Programm gegen Rücken- und Haltungsprobleme an den SJB.

Großen Wert legt man im Saarländischen Verband auch auf die Integration Behinderter. Seit Jahren leistet hier die Judogruppe der Lebenshilfe St. Wendel eine vorbildliche Arbeit.
Und der Breitensportgedanke wird in vielen Vereinen unter anderem durch die Abnahme des Judo-Sportabzeichens sowie der Durchführung der Judo-Safari hochgehalten.


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