Berichte

aktualisiert am: 04.01.2010

Lehrstunde für das Judo bei der Danprüfung

Im Jahr 2009 war der Ansturm zur Danprüfung im Saarland so groß, dass die Prüflinge in zwei Gruppen aufgeteilt werden mussten. Am 13. und am 20.12.2009 wurden die Prüfungen abgelegt. Im  Saarländischen Judobund dürfen nun neun weitere Judokas den 1. Dan, sechs den  2. Dan und zwei weitere Judokas den 3. Dan tragen.

Die Leistungen der Prüflinge überzeugten die Prüfer und waren alle auf demselben Leistungsniveau. Hervorzuheben ist die Leistung des ehemaligen Lehr- und Prüfungsreferenten Hans Günther Meiers-Leick, der sowohl in der schriftlichen als auch in seinen drei Katas überzeugte. Seine eigene Kata  „15 Übergänge vom Stand in den Boden“ in Zeitlupe war eine Lehrstunde für das Judo.

Bericht: Felix Hübner

Liste Danprüflinge am 13.12. 2009

Die Prüfung zum Ersten Dan haben bestanden:
Krämer Michaela vom JC Uchtelfangen, Sagona Elisabetta vom JJC St Ingbert,Schmeißer Alexander vom JC Grügelborn, Thomann Michael vom JC Gersheim, Bier Michael vom JC Grügelborn.

Die Prüfung zum Zweiten Dan haben bestanden:
Haas Marius vom JJC St. Ingbert, Schäfer Daniel vom JJC St. Ingbert, Marburger Lisa vom JJC St. Ingbert,                 Janke Klaus-Uwe vom JC Gersheim.

Die Prüfung zum Dritten Dan hat bestanden:
Hein Rüdiger vom JC Wiesbaden.

Die Prüfung zum Fünften Dan hat bestanden:
Meiers-Leick Hans Günther vom BC Dillingen.

 

Liste Danprüflinge am 20.12. 2009

Die Prüfung zum Ersten Dan haben bestanden:
Schmidt Hermann vom JC Oberthal, Jung Andreas vom JC Grügelborn, Zimmer Mathieu vom JC Ford Saarlouis,           Richly Mario vom JC Ford Saarlouis.

Die Prüfung zum Zeiten Dan haben bestanden:
Wagner Armin vom TV Neunkirchen, Braune Otto vom TV Neunkirchen, Braune Heike vom TV Neunkirchen.

Team Perspektive oben auf

Das Schaumberg Pokalturnier wurde am 21. und 22. November  2009 zum ersten Mal als Ranglistenturnier im Südwesten Deutschlands ausgeschrieben.

In der Jugend schickte der Saarländische Judobund sein Team Perspektive auf die Matte. Dieses Team wird vom SJB stark gefördert, um leistungsfähige Kämpferinnen und Kämpfer hervorzubringen, die durch große Erfolge glänzen sollen. Beim Auftritt auf dem Schaumberg Pokalturnier haben die Jungs und Mädels mit ihren Leistungen überzeugt: Alle Kämpfer erreichten einen Podestplatz. Dieses Ergebnis bestätigt die Arbeit und den Fleiß, die in das junge Team gesteckt werden. Das ist vor allem ein großer Verdienst von Trainer Thomas Baronsky.

Bericht: Felix Hübner

 

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Jessica Lindner ist Deutsche Vizemeisterin der Frauen

Junge Saarländerin holt im Judo bei den Deutschen Meisterschaften der Landesverbände in Wuppertal die Silbermedaille bei den Frauen.

Am 17./18. Oktober 2009 reiste die Auswahl des Saarländischen Judobundes nach Wuppertal, um an den Deutschen Meisterschaften der Landesverbände teilzunehmen. Zum ersten Mal wurde dieser Wettbewerb nicht nur für Mannschaften, sondern auch für einzelne Kämpfer ausgetragen.

Die saarländischen Judokas haben sich gut verkauft. Den Höhepunkt bildete die 17-jährige Jessica Lindner, die sich die Silbermedaille der Frauen bis 48 kg erkämpfte. Bis zum Finale gewann die Gymnasiastin aus Saarbrücken alle ihre Kämpfe vorzeitig. Erst im Finale musste sich die junge Saarländerin der starken Sonja Wirth aus Nordrhein-Westfalen geschlagen geben.

Neben Jessica Lindner hat auch Rabea Selzer mit dem siebten Platz bis 78 kg ein hervorragendes Ergebnis erzielt.

Jessica Lindner+Thomas Baronsky

Siegerehrung

JC Saar feiert 2. Platz bei Regionalliga 2009

Spannend wurde es am Sonntag, den 20.09. in Ludwigshafen, als die Regionalliga Südwest ausgekämpft wurde. Der Judoclub Saar reiste als Titelverteidiger an und schaffte es trotz mehrerer Ausfälle den 2. Platz zu erkämpfen.

Das starke Team von 2008 konnte der JC Saar dieses Jahr leider nicht stellen. Aber auch 2009 gelang es den Saarländern, ganz oben mitzukämpfen. Nach dem ersten 4:3-Sieg gegen Koblenz folgte eine knappe Niederlage gegen den neuen Meister ESV Ludwigshafen (4:3). Nach diesem Rückschlag waren die Männer vom JC Saar wachgerüttelt und erkämpften sich in der Folge klare Siege gegen Neuwied (4:3), Wiesbaden (4:2)  und Rüsselsheim (5:2).

Somit erreichte das junge Team aus dem Saarland verdient den 2. Platz der Regionalliga Süd-West.

 

Team JC-Saar

Vereinsentwicklung in Zeiten des demographischen Wandels

Das Problem des Mitgliederschwundes beschäftigt seit ein paar Jahren fast alle Judovereine in Deutschland. Um diesem Phänomen entgegen zu wirken, leiten Ulrich Klocke und Wolfgang Biedron ein Seminar zur Vereinsentwicklung. Dieses richtet sich nach dem von Wolfgang Biedron entwickelten „Sundsvall-Modell“. Wolfgang Biedron war in jungen Jahren ein sehr erfolgreicher Judoka, der vielfacher schwedischer Meister im Halbleicht- und Leichtgewicht sowie der Offenen Klasse war. Er siegte auch bei zahlreichen Internationalen Meisterschaften, war Teilnehmer bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften und erreichte den 3. Platz bei den Europameisterschaften 1979. Wolfgang Biedron gründete 1987 im schwedischen Sundsvall einen Judoclub und schaffte es mit seinem selbst entwickelten Trainingskonzept den JC Sundsvall mit über 650 aktiven Mitgliedern zum größten Judoclub Schwedens aufzubauen.

Dieses Konzept vermittelte er zusammen mit Ulrich Klocke, der unter anderem Mitglied im Lehrteam des DJB ist, den Teilnehmern des Seminars an der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken. Interessierte aus saarländischen Judovereinen und dem Umland sowie die Ehrenmitglieder des saarländischen Judobundes Harald Stoll und Karl Klein nahmen an der Veranstaltung teil. Im Seminar ging es um die theoretische Auseinandersetzung zur Vereinsentwicklung und deren Diskussion sowie um praktische Lösungen auf der Judomatte. Das „Sundsvall-Modell“ und seine Kopiermöglichkeiten, die Bedeutung des Spiels im Judo, Anfängerunterricht der unterschiedlichen Altersgruppen, Unterricht in gemischten Gruppen und Judo mit Älteren waren Schwerpunkte der Lehrinhalte.

Der Lehrgang hatte alle Teilnehmer in seinen Bann gezogen und sie dazu veranlasst, ihre Trainingsmethoden einmal zu überdenken. Die vielen nützlichen Tipps und Tricks werden sicherlich bei allen Trainern, die am Seminar teilnahmen, anklang finden.

Bericht: Felix Hübner (Pressewart SJB)

Saarländische Judokas trainieren mit Vize-Meister bei Olympischen Spielen

Auf Einladung des französischen JC Yonnais, hielt Pascal Tayot ein internationales Trainingscamp in der südfranzösischen Stadt La Roche. Pascal Tayot holte 1992 bei den Olympischen Spielen in Barcelona die Silbermedaille und war zweimaliger Europameister. Judokas aus Frankreich, Spanien, Martinique und eine Auswahl des saarländischen Judobundes nahmen an dem Camp teil.

Jeweils morgens und nachmittags gab es eine zweistündige Trainingseinheit. Es wurden die Kondition und die technischen Fähigkeiten verbessert. Pascal Tayot vermittelte einige seltene, aber sehr wirksame neue Techniken, die alle Teilnehmer fleißig übten.

Bericht: Felix Hübner (Pressewart SJB)

Neuer 5. Dan an der Saar

Bei der diesjährigen Danprüfung, die am 04.07.2009 in Saarlouis statt fand, nahmen zwar nur 3 Prüflinge teil, aber sie überzeugten mit ihren Leistungen. Sebastian Dahl vom JSC Homburg und Wladimir Hermann vom SSV Homburg-Erbach  bestanden den 1. Dan und Ludwig Herrgen vom TV Saarbrücken-Malstatt den 5. Dan.

Die gezeigten Leistungen deuteten sich schon bei den Vorbereitungslehrgängen an und wurden bei der Prüfung bestätigt. Ludwig Herrgen zeigte in seinem Wahlfach „ Mündliche und praktische Darstellung des Bereiches Methodik“ methodische Wege zur Entwicklung von Judotechniken unter Berücksichtigung von Übungs- und Spielformen für die Techniken Ippon-seoi-nage und Juji-gatame. Im zweiten Teil zeigte er uns das Handlungsrepertoire eines bestimmten Kämpfers. Auf Papier und in der Praxis wurde alles bestens demonstriert. Die Prüfer waren von den Leistungen der 3 überzeugt. Weiter so.

Foto: stehend 3. v.l.: Ludwig Herrgen, 5. v.l.: Wladimir Hermann

Kniend v.l.: Sebastian Dahl

 

Danprüfung Sommer 2009

René Sallier ist neuer B-lizenzierte Judo-SV-Lehrer

René Sallier vom Judo Club Ford Saarlouis (4. Dan Jiu Jiutsu und 3. Dan Judo) nahm an der Ausbildung zum Judo-Selbstverteidigungslehrer in Köln teil. Der Judo-SV-Lehrer ist ein lizenzierter Abschluss auf der Trainer-B-Lizenzebene des Deutschen Judobundes. Neben der aktiven und erfolgreichen Teilnahme an den vier Moduleinheiten musste René für diesen Abschluss eine Hausarbeit anfertigen und diese demonstrieren. In seiner Arbeit befasste sich René mit dem Thema: Judo und Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen unter dem Motto “Frauen gewinnen – für Bewegung und Gesundheit!” im Rahmen der Frauensportwochen 2009.

Die vier Moduleinheiten fanden an vier Wochenenden (31.01/01.02.09; 07.03/08.03.09; 02.05/03.05.09 und 07.06/08.06.09) mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten statt. Im jeweiligen Modul wurden die theoretischen Grundlagen der Selbstverteidigung und Selbstbehauptung erarbeitet und anschließend auf der Judomatte umgesetzt. Dabei wurden die Kursteilnehmer durch den Kursleiter und den  jeweiligen Referenten beobachtet, um zu gewährleisten, dass jeder Kursteilnehmer nach bestandener Prüfung in der Lage ist, die Grundlagen der Selbstverteidigung theoretisch und praktisch zu vermitteln.

Modul 1: Qualifizierung zur Durchführung von Selbstverteidigungs/Selbstbehauptungskursen in Judovereinen

Modul 2: Judo-Kata und Selbstverteidigung

Modul 3: Atemitechniken

Modul 4: Judotechniken und Selbstverteidigung

Die Judo Selbstverteidigung ist ein „neues“ Betätigungsfeld im Judosport. Wobei die Begrifflichkeit „neu“ aus geschichtlicher Sicht nicht ganz richtig ist, da Prof. J. Kano das Judo aus den alten Kriegskünsten, wie z. B. dem Jiu-Jitsu entwickelte. Durch den Bereich der SV wird nun auch der Judosport den Personen (Frauen und Männer jedes Alters) zugänglich gemacht, die sich bisher mit dem Thema „Wettkampf-Judo“ nicht auseinander setzen wollten bzw. die sich mit diesem Thema nicht mehr auseinander setzen können.

Bericht: H.J.Opp

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